Biokunststoff2018-11-30T17:23:40+00:00

Jetzt Umdenken – Nachhaltige Rohstoffe verwenden

Bereits im Jahre 1923 wurde die erste Massenproduktion der bekannten Marke „Cellophan“ für Verpackungen und Einsätze für Briefumschläge gestartet. Durch die billige Konkurrenz der Kunststoffe auf Mineralölbasis wurden die ersten Biokunststoffe weitestgehend verdrängt. Erst durch die Zunahme des Bewusstseins der Bevölkerung, bezüglich der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, wurde die Entwicklung von Kunststoffen auf Bio-Basis wieder vorangetrieben. Heute gibt es eine Vielzahl, neuer patentierter Biokunstoffe die auf Ihren Einsatz warten.

Zu den neuartigen Biokunststoffen gehören vor allem thermoplastische Stärke (TPS), Celluloseacetat und Polylactide (PLA), während Verfahren zur Herstellung von biobasiertem Polyethylen (Bio-PE), Polypropylen (Bio-PP) und anderen Kunststoffen entwickelt und etabliert werden.

Zersetzung von Kunststoffen

Täglich entsorgen Menschen Müll, ohne groß darüber nachzudenken. Der Verbrauch an Plastiktüten, PET-Flaschen und anderen petrochemischen Erzeugnissen der Kunststoffindustrie hat in den letzten 10 Jahren exorbitant zugenommen. Für unsere Ökosysteme, die durch zunehmende Vermüllung belastet werden, ist dies eines der größten Gefahren. Nur ein kleines Beispiel: Der Abbau einer Angelschnur dauert fast 8 Menschenleben (bis zu 600 Jahre).

Entstehung von Mikroplastik

Durch physikalische Verwitterung, wie etwa UV-Strahlung und Zerreibung, zerfallen ursprünglichen Plastikteile, vor allem aus Verpackung und Bau, in immer kleinere Fragmente (sekundäres Mikroplastik). Auf der anderen Seite gelangt sogenanntes primäres Mikroplastik mit dem Abwasser in den Wasserkreislauf. Dazu gehören kleinste Plastikteilchen, auch Microbeads, genannt, welche in Hygiene-, Kosmetik und Reinigungsprodukten zum Einsatz kommen und anschließend in unsere Gewässer und Meere gelangen. Durch Anlagerung von Schadstoffen auf die Oberfläche der Mikroplastikteilchen werden diese zur Gefahr für im Meer beheimatete Lebewesen und schlussendlich auch für uns Menschen.

Da man diese Teilchen kaum wieder aus der Umwelt entfernen kann und sich die Verbrauchsmengen von Plastikerzeugnissen stetig erhöhen, ist die Mikroplastikproblematik dem Klimawandel in der Dramatik gleichzusetzen.

Was genau sind Biopolymere auf Milchsäurebasis?

Polymilchsäure (kurz PLA) sind Polymere, die aus vielen chemisch aneinander gebundenen Milchsäuremolekülen aufgebaut werden. Durch eine entsprechende Aufbereitung und Hinzugabe diverser Additive und anderer Roh-Biokunststoffen kann Roh-PLA hitzebeständig, wasserfest und widerstandsfähiger gemacht werden.

Immer mehr Bedeutung findet PLA derzeit im Bereich der kurzlebigen Verpackungsindustrie, Catering- oder Büroartikel. Gerade in der Medizintechnik, einer der derzeit wichtigsten Anwendungsbereiche von PLA, finden sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Dies ist begründet durch die Abbaubarkeit und Biokompatibilität des nachhaltigen Kunststoffes. Da der menschliche Körper in der Lage ist PLA abzubauen, werden beispielsweise Implantate und Nahtmaterial verwendet, welche einige Monate bis hin zu Jahren im Körper verbleiben können. Diese Eigenschaft der Abbaubarkeit erspart eine zusätzliche Operation, um sie wieder zu entfernen.

Was bedeutet biologisch abbaubar?

Agrarflächen zur stofflichen Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen wird zukünftig als ein wesentliches Standbein der Landwirtschaft betrachtet werden.
Polylactid (PLA) ist ein nicht natürlich vorkommender Polyester, der über eine mehrstufige Synthese aus Zucker hergestellt wird. Dabei wird Zucker zu Milchsäure fermentiert und zu PLA polymerisiert. Unter normalen Umwelteinflüssen können diese Bio-Erzeugnisse innerhalb einer absehbaren Zeit vollständig abgebaut werden. In der Industriellen Kompostierung werden zusätzlich Mikroorganismen eingesetzt, welche zu einer beschleunigten Zersetzung des Biopolymers beitragen.

Was versteht man unter Biokompatibilität?

Neben den Umweltaspekten möchten wir bei Produkten, die mit unseren Lebensmitteln in Berührung kommen auch sicherstellen, dass diese keine negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Längst ist bekannt, dass hormonell wirksame Stoffe aus Plastikflaschen austreten und eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen. Als biokompatibel bezeichnet man somit Materialien, die keinen negativen Einfluss auf Lebewesen in ihrer Umwelt haben.

Mit unseren Filtern sparen Sie sich nicht nur das Schleppen der Wasserflaschen aus dem Supermarkt, sondern vermeiden auch die Aufnahme jener Schadstoffe die von den Plastikflaschen ausgehen.

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